Die Geschichte von Social-Socks

Mein Name ist Luca. Ich mache eigentlich Filme und habe eine kleine Filmagentur Zweiraab-Media, an welche das Projekt Social-Socks angegliedert ist. Während meines Studiums in Chur (Multimedia Engineering) und Berlin (Dokumentarfilm) hatte ich die Möglichkeit, viel zu reisen. In sehr abgelegene Regionen, zu Menschen, die in sehr einfachen Verhältnissen leben. Diese Erfahrungen haben mir gezeigt, wie gut und wohl behütet wir es hier in Europa und insbesondere in der Schweiz haben.


Social-Socks ist aus zwei Bedürfnissen entstanden.

  1. Ich glaube, ein Unternehmen – ob gross oder klein – ist in erster Linie von einer gesunden, funktionierenden Gesellschaft sowie einer gesunden Umwelt abhängig. Diese beiden Elemente sind langfristig grundlegend. Also liegt es doch nahe, dass ein Unternehmen diese Elemente pflegen sollte oder, in anderen Worten, auch etwas zurückgeben muss. Deshalb glaube ich fest, dass jede Art von Unternehmen eine gewisse Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt wahrnehmen muss und diese als einen zentralen Unternehmensprozess integrieren sollte. Social-Socks will genau das: als Unternehmen Verantwortung wahrnehmen. Deshalb wird bei Social-Socks ein grosser Teil des Gewinns an ausgewählte Organisationen und Projekte gespendet.

  2. Ist es für mich mit meinem Hintergrund aus Marketing und Film sehr spannend, eine eigene Marke aufzubauen und zu pflegen. Es gibt viel zu lernen – das finde ich extrem interessant.


Komplexe Textilbranche

Die Idee zu Social-Socks schlummert schon eine ganze Weile in mir, aber sie umzusetzen ist neben dem alltäglichen Geschäft gar nicht so einfach. Wir starten mit einer weissen Crew-Socke in drei verschiedenen Logofarben. Das hört sich erst mal einfach an – dachte ich auch. In Wahrheit dauert aber doch alles viel länger als gedacht. Wie finde ich einen Hersteller, der meinen Anforderungen genügt? Wie findet man überhaupt einen Hersteller? Die Textilindustrie war für mich (und ist es zum Teil noch immer) ein unendliches Gewirr aus undurchsichtigen Lieferketten und Materialmischungen.

 

Die ersten Muster

Ist ein Hersteller gefunden, müssen Muster produziert werden. Diese habe ich dann auf ihre Qualität und Langlebigkeit getestet – schliesslich möchte ich ein Produkt verkaufen, das lange hält und lange Spass macht.

Die Muster waren von ausgezeichneter Qualität. Mein Design jedoch nicht. Das aufgestickte Logo war viel zu Gross und die Farben so garnicht wie ich das gerne gehabt hätte. Es gab also einige Änderungen umzusetzen. Gleichzeitig wollte ich nicht noch eine zweite Musterrunde durchlaufen. Die erste dauerte bereits fast 4 Monate. Also entschied ich mich die gewünschten Änderungen eng mit dem Hersteller zu besprechen und darauf zu vertrauen, dass sie schon wissen was sie tun.

Ob sie wirklich wussten, was sie taten erfährst du im nächsten Teil 3000 Paar Socken, bist du verrückt?



Ich
Erstes Muster

Entdecke Social-Socks