3000 Paar Socken, bist du verrückt?

 

Im letzten Beitrag DIE GESCHICHTE VON SOCIAL-SOCKS habe ich euch darüber erzählt, wie die Idee zu Social-Socks entstanden ist und welche Hürden es in den ersten Phasen zu überwinden gab. Jetzt stehe ich kurz davor all-in zu gehen und die ersten Socken zu bestellen.

Es entstand also die erste Bestellung – aber wie viele Paar Socken sollen es denn sein? Ich habe mich für 3000 Paar entschieden – je 1000 pro Farbe und jede Farbe in den drei gängigsten Grössen. Die Bestellung ist getätigt und bezahlt. Jetzt dauert die Produktion rund 5–6 Wochen. Vielleicht schaffe ich es, die ersten Socken gerade noch vor Weihnachten zu verkaufen, dachte ich mir. Falsch gedacht. Lieferung, Verzollung und überhaupt einen Spediteur zu finden, der die Socken von der Fabrik in Portugal in die Schweiz liefert, beanspruchte viel Zeit und das Jahr ging zu Ende, ohne dass die Socken bei mir ankamen.

Als es dann endlich so weit war, stieg die Vorfreude in mir an. Es klingelte an der Tür und ein grosser LKW stand vor unserer Garage. Der Fahrer des Transporters stand bereits neben einer Palette voller Kartons und fragte mich wo ich mein Lager habe. Ich antwortete: Ich habe keines." Also brachten wir alles in die Garage. Mit einem Augenzwinkern meinte er „Die Palette schenke ich dir." Dann verabschiedete er sich mit einem Handschlag. Da stand ich nun mit einer überfüllten Palette voller Socken in der Garage und wusste nicht, wohin damit. 3000 Paar sind doch mehr, als ich mir vorgestellt hatte. 25 Kartons, bis zum Rand gefüllt mit den ersten Social-Socks. Die Freude war riesig, als ich das erste Paar in der Hand hatte. Sie sehen so aus, wie ich mir das vorgestellt hatte.

 

WIX oder doch Shopify

Jetzt kann ich endlich meinen Webshop aufschalten und mit dem Verkauf beginnen, waren meine Gedanken. Aber auch dieser Schritt gestaltete sich komplexer als erwartet. Über welche Plattform erstelle ich den Shop? Ich habe mich für WIX entschieden. Ein Fehler, wie sich später herausstellen wird. Wer verpackt die Bestellungen und wer bringt diese zur Post? Eigentlich wollte ich, gerade am Anfang die Bestellungen selbst verarbeiten, verpacken und versenden. Weil ich aufgrund meiner Arbeit jedoch immer wieder abwesend bin, ist das keine gute Lösung.

So habe ich mich für die Zusammenarbeit mit einem eCommerce-Fulfillment-Dienstleister entschieden. Das ist ein Dienstleister, der die Bestellungen für mich bearbeitet, verpackt, verschickt und auch das Retourenmanagement übernimmt. Es ist mir wichtig, dass diese Prozesse bereits von Beginn weg professionell und vor allem verzögerungsfrei und verlässlich ablaufen.

Nun führt diese Entscheidung dazu, dass ich mit meinem WIX-Shop etwas dumm dastehe, denn WIX lässt sich nicht ganz so einfach an ein Fulfillment-System anbinden wie zum Beispiel Shopify. Also musste ich den gesamten Shop nochmals neu mit Shopify aufbauen. Frustrierend, aber im Nachhinein betrachtet doch sehr sinnvoll.

 

Strichcode hast du oder?

Während eines Calls mit dem Fulfillment-Dienstleister fiel der Satz: „Wir buchen dann einfach alle Produkte mit dem Strichcode ein, das geht relativ schnell. Auf den Socken hat es doch einen Strichcode, oder?“ Man mag es sich bereits denken, wie meine Antwort lautete: „Nein, einen Strichcode gibt es nicht.“

In anderen Worten: Kurz vor der Ziellinie nochmals ein Dämpfer. Ich muss auf alle 3000 Paar nachträglich einen Strichcode aufkleben, bevor ich die Socken ins Lager des Fulfillment-Dienstleisters bringen kann.

Und genau das ist, was ich in den nächsten Tagen machen werde. Doch zuerst brauche ich die Strichcodes auf entsprechenden Aufklebeetiketten. Man möchte meinen das sei kein Problem – oder?

Ob nun tatsächlich alle Strichcodes auf den Socken kleben erfährst du im nächsten Beitrag.

 

3000 Paar Socken kommen an
Wohin damit?
Sehen sie nicht toll aus?

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